Mythos#1: Die Genesung ist einfach.

„Du musst nur essen!“
„Du darfst alles essen und alles ist erlaubt“
„Hör einfach nicht auf die Gedanken der Essstörung!“

Ja… Wenn das alles so einfach wäre! Immerhin handelt es sich um eine psychosomatische Störung, die sich auf den Körper und den Geist bezieht. In den meisten Fällen ist genau das der Knackpunkt.

So wie körperliche Verletzungen auch, braucht die psychische Verletzung eine ähnlich lange Heilungsphase.

Aber damit möchte ich nicht behaupten, dass eine Genesung unmöglich ist. Im Gegenteil. Sie passiert nur eben nicht von heute auf morgen und ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.

Viele, die sich ohne Unterstützung in die Genesung begeben, sind nur halbherzig dabei. Sie versuchen mithilfe von positiven Affirmationen ihre Gedanken in eine andere Richtung zu lenken und essen wieder etwas regelmäßiger.
Aber das ist nicht genug.

Aus Erfahrung weiß ich, dass die Dämonen in dir irgendwann wieder stärker sind, und die ganze Zeit darauf warten, wieder zu gewinnen.

Und der Preis dafür? Ist dein Leben!
Lass‘ das nicht zu und sorge dafür, dass du diesen Dämonen so wenig Raum wie möglich gibst zum Atmen. Meine Strategien lernst du im Onlinekurs „deine Kampfansage“!

Mythos#2: du musst dir von Anfang an bedingungslose Selbstliebe schenken.

Ich bin völlig dafür, dass wir uns alle selbst lieben sollten, ABER: die Liebe zu deinem KÖRPER wird nicht über Nacht kommen.

Es tut mir leid, aber da bin ich ehrlich. Ich bin nun in meinem 3. Genesungsjahr und diese bedingungslose Liebe meinem Körper gegenüber, kam erst vor ein paar Monaten vollständig zum Vorschein.

Viele tun sich damit schwer und sind überfordert. Ich weiß, dass sie es so sehr möchten und auch nicht mehr an der Essstörung festhalten möchten, aber sie scheinen nicht das zu erreichen, was sie sich erhofft haben. Diese Enttäuschung kann so stark sein, dass du dir lieber wünschst, aufzugeben und alles hinzuschmeißen, was du bis dahin erreicht hast.

Aber das darfst du nicht.

Du kannst nicht den letzten Schritt vor dem ersten gehen. Du kannst nicht von abgrundtiefen Selbsthass zur bedingungslosen Selbstliebe übergehen. Macht Sinn..?

Sei bitte realistisch. Bevor du rennen kannst, musst du gehen können.

Die Basis der Genesung ist nicht die Selbstliebe, sondern die Selbstakzeptanz.

Erst wenn du neutral gegenüber dir selbst und deinem Körper bist, ohne emotionalen Wert darauf zu legen, kannst du anfangen und daran arbeiten, die neutralen Gefühle in Liebe zu wandeln.

Mythos#3: die Genesung ist das Ziel.

Dieser Mythos ist etwas kompliziert, denn immer, wenn wir auf ein Ziel hinarbeiten, haben wir im Kopf einen bestimmten Status dazu vor Augen. Aber was macht die Genesung eigentlich aus?

Das Erreichen des Zielgewichts? Ein gesundes Essverhalten? Ein symptomfreier Zeitraum von X Tagen?

Es ist eine lebenslange Reise.

Rückfälle passieren, und die alten Gewohnheiten schleichen sich unbemerkt wieder ein. Auch wenn du glaubst, dass du noch so resistent geworden bist. In vielen Fällen zeichnen sich auch nach der Genesung immer wieder alte Gedankenstrukturen ab. Manchmal haben wir keinen Einfluss auf externe Faktoren und werden einfach so überrumpelt. Es gilt also für Prävention zu sorgen. Wenn du in der Lage bist, Situationen einzuschätzen und Trigger zu erkennen, dann werden sie sich milder auf dein Inneres auswirken.

Die Genesung ist eine lebenslange Reise und ich möchte, dass du sie als diese annimmst und alles dafür tust, um ein gesundes Bewusstsein zu entwickeln. Denn Herausforderungen wird es immer geben.

Ich möchte dir in dieser Zeit beiseite stehen, in den Zwischenschritten von Selbsthass zur Selbstliebe, dir Strategien aufzeigen und lebenslange Prävention gewährleisten… In dem Onlinekurs legst du dein eigenes Tempo fest und bekommst lebenslangen Zugriff auf alle Mediendateien.

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Gemeinsam machen wir dich stark!

Bis bald,

deine Dani von Recoverybuddy <3