Hey Ihr lieben Buddies!

Dieser folgende Beitrag stammt von unserer Kursteilnehmerin Bonnie, die uns auch schon mit ihren wertvollen Beiträgen u.a. zum Thema Minnie Maud, Essstörung & Identität & Recovery-Rückblicke bereichert hat. Danke an Bonnie<3

In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrung mit euch teilen, wie man vom Kalorienzählen wieder hin zum intuitiven Essen kommen kann. Der Online-Kurs gibt schon prima Anhaltspunkte, die ich an der ein oder anderen Stelle aufgreifen werde.

Vorab:
Ich habe es selbst für unmöglich gehalten, jemals wieder hne den Rechner im Kopf Produkte auswählen und ohne schlechtes Gewissen essen zu können.

Es ist möglich!

Voraussetzung allein ist euer Wille, gesund zu werden, die Bereitschaft, sich Herausforderungen zu stellen, und an der ein oder anderen Stelle Unterstützung von Freunden und Verwandten.

1. Der Entschluss: Verbanne sichtbare Kalorienangaben und Nährwerte aus deinem Leben!

Sei konsequent und lösche Fitness-Apps, entsorge Fitness-Tracker und streiche sichtbare Kalorienangaben durch (das können auch Supporter von dir machen)!

Anfangs wird es schwer sein, die Selbstkontrolle loszulassen. Dieser Schritt ist meiner Meinung nach aber Grundvoraussetzung, um sich von der Krankheit zu befreien. Alles was du brauchst, um zu genesen ist in dir! Vertraue auf dich, deinen Körper und Bedürfnisse – du kannst nichts falsch machen!

 

2. Die Erlaubnis: Erlaube dir selbst, das zu essen, worauf du grade Lust hast!

Während der Essstärung verbietet man sich unter Umständen bestimmte Lebensmittel und entwickelt Ängste, was Kalorien oder Inhaltsstoffe anbelangt. Wichtig ist, diese Ängste bewusst abzubauen, indem man sich die Erlaubnis gibt, alles und so viel zu essen, wie man grade Lust hat. Oftmals hat man vergessen, wie lecker manche Sachen sind oder die Stimme redet einem ein, dass man das Produkt nicht mag. Hör in dich rein und versuche ehrlich zu dir selbst und deinem Körper zu sein – er wird dich lenken! Hilfreich sind hier insbesondere Affirmationen.

3. Das Experiment: Sei mutig und offen für Neues!

Aufbauend auf Schritt 2 ist es hilfreich, neue Produkte und Gerichte auszuprobieren, von denen man keine Kalorienangaben im Kopf hat. Tut euch selbst den Gefallen und googelt sie nicht! Mir persönlich hat es geholfen, auch mal andere für mich entscheiden zu lassen, insbesondere, wenn ich Entscheidungsschwierigkeiten hatte und noch nicht differenzieren konnte, welche Stimme die gesunde ist!

4. Die Challenges: stelle dich deinen Ängsten!

Dieser Teil der Recovery hat mir mit am meisten Freude bereitet, daher sollte er in eurer Recovery nicht fehlen ☺ Setzt euch (z.B. wöchentlich) eine realistische Anzahl konkreter Herausforderungen, die ihr in Angriff nehmen werdet. In erster Linie sollten dies Lebensmittel etc. sein, bei denen ihr noch einen unnatürlichen Widerstand in euch spürt. Aber auch andere Challenges, die zur Genesung beitragen, sind geeignet. Das waren bei mir zu Beginn beispielsweise Café-Besuche oder sich selbst, etwas Gutes zu tun. Seid kreativ und fordert euch heraus – denn nur so könnt ihr über euch hinauswachsen! Unterstützung von Bezugspersonen kann euch super dabei helfen, keinen Rückzieher zu machen. Wichtig ist außerdem, euch nicht unter Druck zu setzten. Wenn die Angst noch zu groß ist, gebt euch die Zeit, die ihr braucht!

5. Die Freiheit: vertraue auf dich und deinen Körper!

Irgendwann (so war es bei mir) gelangt ihr an den Punkt, an dem es keine Food-Challenges mehr für euch gibt. Es ist nichts mehr verboten, noch im Gedächtnis verankerte Kalorienzahlen verblassen und ihr wählt intuitiv und nach Lust und Laune aus, was ihr gerne essen und trinken mögt. Jetzt ist es wichtig, konsequent zu bleiben und bei kleinsten Tönen der ES, nicht in alte Muster zurück zu fallen. Der Schlüssel ist hierbei die Macht der Gewohnheit! Tag für Tag müsst ihr ehrlich zu euch und eurem Körper sein und ihm das geben, was er verlangt! Bedingungslos!

Nur so könnt ihr wieder Frieden schließen!

Betonen möchte ich, dass die Schritte individuell sind und euch lediglich neuen Input und Orientierung bieten sollen, wie ich es geschafft habe, mich vom Kalorienzählen zu lösen. Jede Recovery ist unterschiedlich! Dennoch ist es mit viel Arbeit möglich, gesund zu werden!

Ich wünsche euch allen viel Kraft, Mut und die nötige Unterstützung in der Recovery! Glaubt an euch und macht das scheinbar unmögliche wieder möglich!

Liebe Grüße, Eure Bonnie

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Gemeinsam machen wir dich stark!

Bis bald,

deine Dani von Recoverybuddy