Meine Zucker-Affaire

  • 1. April 2017

Noch vor 3 Jahren musste ich nur an Zucker denken und wurde schon hibbelig.

Ich hatte ihn aus diesem Grund dann immer eine Zeit lang gemieden wie die Pest. Zucker war BÖSE. Doch ab einem bestimmten Zeitpunkt wurde ich dann auch wieder schwach und konnte tagelang nicht aufhören, Süßes zu essen. Vor allem Backwaren und Eiscreme mussten her, in rauen Mengen.

Es war, als wäre etwas in mich gefahren, denn ich habe diesen Zustand selbst kaum wahrgenommen und aß alles, was ich kriegen konnte in Trance in mich hinein.

Schön war das nicht und mit Genuss hatte dies auch nichts mehr zu tun.

 

Ich konnte nicht nur einen Keks essen, es musste die gesamte Packung sein.

Ich hatte keine Eistüte gekauft, sondern gleich eine Familienpackung.

Ich war außer Kontrolle und lebte immer in Panik, dass es jemand herausfinden würde.

 

So ging das mehrere Jahre… Zucker war die süße Verführung mit dem bitteren Beigeschmack.

Wie immer habe ich den Fehler bei mir gesucht und mich auch selbst immer wieder dafür niedergemacht. Du kennst das?

Ich sehe heute immer wieder, dass viele denselben Fehler begehen:

Nach jeder Zucker-Attacke, kommt der „geniale Plan“ – aka Diät, aka super clean eating – um das Geschehene wieder “gut zu machen”. Jep, auch ich glaubte, dass diese Art von KONTROLLE das Problem für immer beheben könnte.

Vorübergehend fühlte es sich auch so an und es bestärkte mich wieder, „die Kontrolle“ zu haben, nachdem ich sie in Gegenwart von Zucker stets verlor.

Schlussendlich war diese Entscheidung aber auch jedes Mal mein Untergang.

Es verursachte ein wiederholtes Muster: Kontrolle, Fressanfall, Kontrolle, Fressanfall, Kontrolle, Fressanfall.

 

 

Erst nach vielen Jahren verstand ich, dass der Versuch “Kontrolle zu haben” der größte Fehler war. Um dieses Verhaltensmuster zu durchbrechen, musste ich ein völlig neues Paradigma lernen.

 

Dieses musste auf: ERLAUBNIS, FREIHEIT, VERTRAUEN und LIEBE basieren!

 

Doch genau jene Dinge waren für mich nur beängstigend, weil ich sie in meinem Leben noch nicht kannte. Heute weiß ich, dass diese 4 Dinge das Beste waren, was ich mir selbst schenken konnte.

Meine jetzige Beziehung zu Zucker ist unglaublich einfach. Früher war sie vergleichbar mit einer „On/Off-Beziehung“.

Vor mir kann ein Teller mit Schokoladenkeksen stehen, ohne dass ich unruhig werde, oder die Kontrolle verliere. Ich esse, was sich für mich gut anfühlt und beim Zucker fühlen sich nur noch kleine Mengen gut an.

Heute sitzt die Familienpackung Eiscreme für Wochen im Gefrierschrank, ohne dass ich mich daran erinnere, dass sie da ist. Ich erlaube mir aber auch einen extra großen Eisbecher, wenn mir danach ist. Aber dann genieße ich ihn ohne Schuldgefühle. An besonderen Anlässen oder Feiertagen freue ich mich auf Kuchen oder Desserts. Ich brauche den Zucker aber nicht täglich. Ich liebe das “Zeug” nicht mehr, aber ich hasse ihn auch nicht.

Zucker versüßt mir ab und an das Leben, aber ich habe wichtigere Dinge gefunden, denen ich meine Aufmerksamkeit schenke. Es macht Spaß, etwas zu probieren, und nicht anschließend die Kontrolle zu verlieren. Zu einem glücklichen Leben gehört ein bisschen Zucker einfach dazu:)

Heute bin ich locker und entspannt, weil ich nicht mehr krampfhaft versuche, mir das Leben zu verbieten. Auch innerlich habe ich mich getrennt von der Suchtpersönlichkeit, die ich einmal verkörperte. Dabei habe ich viel aufgearbeitet und immer mehr Stücke des Puzzles zusammengefügt.

Ich möchte auch dir dabei helfen, damit du dieses Gefühl von Freiheit erlangst, und dich nicht mehr dem Essen ausgeliefert fühlst. Die Beziehung zum Essen zu heilen ist wichtig. Nicht um abzunehmen, oder gesünder zu sein, sondern weil du es verdient hast, dich voll und ganz auf das LEBEN zu fokussieren. Das geht nicht, so lange du von Gedanken ums Essen belagert bist.

Noch mehr Hilfe?

Kontaktiere mich persönlich, oder besuche den Onlinekurs “deine Kampfansage” für eine emotionale Freiheit beim Essen.

Der kostenlose Ratgeber “8 Schritte raus aus der Essstörung” steht dir jederzeit zum Download zur Verfügung.

Dein BUDDY, Dani <3

 

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