Motivationsstory – 8 Wochen Recovery-Coaching – so geht es mir

  • 18. November 2019

Hier kannst du einen Brief an unsere Beraterin Tamara lesen. Noch 1 Woche lang begleitet Sie Nicole auf Ihrer Reise in die Genesung. Schon jetzt sind die positiven Veränderungen bemerkenswert… Lest selbst:

Liebe Tamara,

ich möchte mich für den Weg bedanken, den Du in den vergangenen 8 Wochen mit beschritten hast.
Du hast mich auf einen Weg begleitet, mir einen Weg aufgezeigt, welchen ich mir innerlich immer ersehnt habe. Es ist schon faszinierend, in meinen gemalten Bildern waren Brücken, Wege und Berge oft das Thema. Das hatte anscheinend seinen Grund, wie ich jetzt feststelle.

Du hast mir Wege und Schritte aufgezeigt, diese Brücke zu beschreiten und dass ich in der Lage bin auch Berge in Angriff zu nehmen, auch wenn ich nicht weiß, was dahinter ist. Die Wege sind und werden sehr beschwerlich, aber jeder Aufstieg lohnt sich, weil auf dem Gipfel die Loslösung wartet und das lang ersehnte Glück mit einer fantastischen Aussicht.

Ich bin viel zu lange im tiefsten Tal der Traumata, des Selbstmitleids, der Schuldgefühle, des gegen mich eigen gerichteten Hasses und des Verlorenseins herumgeirrt, hatte dabei keine Taschenlampe in der Hand. Und wenn ich dachte, ich hätte sie gefunden, habe ich diese gleich aus Enttäuschung wieder hingelegt.

Es waren immer wieder die falschen Wege. Dennoch haben mich all diese Irrwege, dieses Labyrinth dahin geführt, dass ich den richtigen Weg aufgezeigt bekomme, den Du aufgetan hast.

Es ist nicht nur ein Weg,

es sind jetzt so viele positive Wege, die ich begehen kann und  alle beschreiten kann und nicht nur einen.

Eigentlich war ich mir nicht bewusst, dass ich bewusst immer noch in meinen Traumata lebe. Sie sind jeden Tag präsent durch die kleine Nicole. Die kleine Nicole ist jeden Tag präsent. Sie muss ich lehren, dass Vertrauen, Optimismus, Lebenslust, Lachen, Menschen … all das ok ist, keiner ihr etwas böses will und dass die gesunde Nicole sie immer wieder in den Arm nimmt, so dass vielleicht sogar mal wieder lächelt.

Die Essstörung ist mein Mittel um all das, was – nennen wir es mal- schief gelaufen ist, zu kompensieren. Es hat sich verfestigt und sie ist eine psychische Störung. Nun habe ich schon so einiges mitgemacht, dann kriege ich auch das auf die Reihe. All meine Störungen und positiven Eigenschaften haben mich zu der Nicole gemacht, die ich heute bin.

Ich muss aufhören, meine Vergangenheit zu verteufeln und mir die Schuld für sie zu geben.

Ich lebe im Jetzt und bin zu dem geworden, welche Nicole ich heute bin.

Ich weiß, ich habe oft das Thema Essensplan angesprochen. Dieser ist neben der Waage die einzige Kontrolle bisher in meinem Leben. Der Essensplan war zudem meine Komfortzone. Ich bin essgestört, wollte meine Komfortzone nicht verlassen. Dass dazu noch weitaus mehr gehört, als nur die Waage beiseite zu stellen und meinen Essensplan umzustellen, also meine Komfortzone zu verlassen, dessen bin ich nun bewusst.

Ich werde mich mit meiner Vergangenheit nicht weiter auseinandersetzen, all dem, was ich erlebt habe, all dem, was ich mir selbst zugefügt habe, auch wenn es meist unbewusst abläuft. Für die kleine Nicole in mir wünsche ich, dass sie unbekümmert lachend auf einer Schaukel sitzt und einfach nur glücklich ist. Natürlich darf sie auch wütend, naiv und trampelnd, eben Kind bleiben, nur eben von mir behütet, so dass die Essstörung nicht mehr laut aufschreit.

Ich werde auf meinen Körper hören,

anfangs zur Ruhe zwingen müssen, aber ohne innerliche Unruhe, sonst wäre es keine Ruhe.

Ich werde nicht nach Der Creme und dem Shampoo suchen, das mich erstrahlen lässt, denn Schönheit kommt hauptsächlich von innen, von Zufriedenheit, mit sich im Reinen zu sein, vom Glücklichsein, von Hoffnung, von Vertrauen und von Optimismus.

Ich werde lernen, was mir gut tut, egal ob das Hobbies sind, egal ob ich herausfinde, welchen Leuten ich vertrauen kann oder nicht, lernen wer Ich bin! Lernen wer die gesunde Nicole ist, was sie will, was sie vom Leben möchte und erwartet und was nicht, ihr Leben nicht auf das Essen und die Waage fokussieren. Das habe ich über 30 Jahre lang getan und das ist verdammt eine lange Zeit.

Jetzt bin ich 47 und habe einen Schritt gewagt, weil ich, ohne angeben zu wollen, eine Kämpfernatur bin; ich mich nicht aufgeben wollte und einfach kann. Lösungen gibt für alles. Und diese Lösung habe ich gefunden. Es ist nur ein kleiner Anfang. Du hast mich an die Hand genommen und hast den Weg beschritten. Die Aufarbeitung, die Gründe erklärt, auch wenn ich sie überspielt habe. Du hast mich nach positiven Eigenschaften, nach liebenswerten Dingen in meiner Person gefragt.

Weißt Du, wenn Du in über 30 Jahren einen solch derartigen Selbsthass gegen dich aufgebaut hast und nur noch Makel an dir findest, gibt es irgendwann keine liebenswerten Eigenschaften mehr.

Du hast die Essstörung als solche erklärt, dass ich mir nicht die Schuld geben zu brauche, sondern dass es damals ein (Aus-) Weg für mich war und dass diese eine psychosomatische Störung ist und hast mit mir die Loslösung begonnen. Wir beide haben sogar meine Zündschnur gefunden. All das hätte ich ohne Deine Hilfe und Unterstützung nicht geschafft und dass in so in kuzer Zeit. Nicht in einer Klinik, nicht bei meiner Ernährungsberaterin, bei der ich 2 Jahre war.

Du hast die Bremse meines Hamsterrades gefunden,

mir ein Licht aus meiner eigenen Hölle aufgezeigt.

Auch wenn ich wenn ich aus Redeeuphorie einiges überspielt habe oder den Anschein des Nicht-Auseinander-Setzens-Wollens erweckt haben sollte; ich habe so viel aus Deiner Hilfe und wertvollen Unterstützung angenommen und aufgenommen. Ich möchte Dir dafür von Herzen und mit meiner Seele danken.

Ich weiß es wird ein harter und beschwerlicher Weg mit Höhen und Tiefen, mit Vor- und Rückwärtsschritten. Ich habe aber so viel Kraft aus den Gesprächen mit Dir gewonnen, Du bist ein so toller und wertvoller Coach 😘

Es sind zwar nur noch 2 Gespräche mit Dir, aber diese Worte lagen mir am Herzen …

Willst du auch Erfolge feiern?

Trau dich endlich und geh den nächsten Schritt! Das ist der entscheidende Entschluss, JA zu dir und deinen Träumen und Bedürfnissen zu sagen!

👉Um dich zu bewerben, klicke entweder auf den Fragebogen und erzähl mir kurz, warum ausgerechnet DU in die individuelle Begleitung aus der Essstörung kommen solltest, oder buche das kostenlose Kennenlerngespräch und wir setzen uns so schnell wie möglich mit dir in Verbindung!

Gemeinsam machen wir dich stark!

Bis bald,

deine Dani von Recoverybuddy

1 Comment on Motivationsstory – 8 Wochen Recovery-Coaching – so geht es mir

  • waidlerbua says:
    19. November 2019 at 8:21

    👍KLASSE ! Glückwunsch an dich,Nicole, dass du es nach so vielen jahren gewagt hast deine komfortzone zu verlassen und deinem hamsterrad zu entkommen. Stellenweise gehen deine worte ganz schön unter die haut und bringen einen zum nachdenken. Einmal mehr zeigt sich, dass es auch nach jahrelanger eßstörung möglich ist dieses hamsterrad zu verlassen. Wünsche dir, Nicole, weiterhin alles gute, viel erfolg für deinen weg – bleib stark ! DU SCHAFFST DAS !

    Antworten

Leave a Reply

Your email address will not be published. Fields marked with * are required

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen