Erfahrungsberichte

Motivationsstory – von Hilflosigkeit zur Hoffnung

  • 3. Januar 2019

Hi, mein Name ist Diana ich bin 38 Jahre alt und habe 3 Kinder! Mein Leben lang trage ich schon ein verzerrtes Körperbild und die Neigung zur Magersucht in mir! Ein paar mal habe ich auch schon gehungert aber die Krankheit ist nie richtig ausgebrochen! Ich habe zum Glück immer vorher die Kurve bekommen! Doch vor fast 6 Jahren gab es mehrere Einschnitte in meinem Leben, sodass die Krankheit Besitz von mir ergreifen konnte! Wie bei so vielen war es erst die Magersucht, die dann in eine Bulimie überging!

Ich war schon in 2 Kliniken und mache seit 2 Jahren eine Therapie! Kurzfristig schien es immer besser zu werden, aber so richtig war ich nie frei!

Und immer kam die Krankheit mit voller Wucht zurück!

Ende November war ich nochmal in einer Klinik vorstellig, die mir nahelegte, stationär zu gehen! Bis Anfang Dezember sollte ich mich entscheiden! Aber eigentlich wollte ich nicht. Ich wollte nicht schon wieder meinen Mann und die Kinder alleine lassen und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es mir nicht helfen wird! Auf der einen Seite gibt sie mir eine Stabilisation, aber befreit sie mich von meinen Dämonen???

Jetzt war es so, dass ich nicht im Untergewicht war und mich mental relativ stabil fühlte, was nicht immer so war!
So bin ich auf das Programm RecoveryBuddy aufmerksam geworden auf Pinterest! Je mehr ich davon las, desto verstandener fühlte ich mich!

Ein paar Monate war ich hin und hergerissen!

Ist es wirklich gut? Doch dann entschied ich mich Mitte November es einfach auszuprobieren – was soll schon passieren?! Und Anfang Dezember startete ich mit dem Programm! Schnell merkte ich: ja, das kann für mich ein Schlüssel werden! Mit diesem Programm werde ich mich befreien können!

Endlich seit 5 Jahren ein Hoffnungsschimmer!!!

Die wichtigste Erkenntnis dabei war für mich, die Eigenverantwortung! Es liegt an mir, mich zu befreien! Kein anderer kann das tun, nur ich selber und schon gar keine Klinik! Diese Erkenntnis hat den Kämpfergeist in mir geweckt!💪

Auch die Besinnung auf den eigentlichen Kern – mein eigenes Selbst !!! – und die Facebookgruppe, in der man sich rege austauschen kann, helfen mir sehr! Und ich habe Werkzeuge an die Hand bekommen, mit denen ich aktiv an mir arbeiten kann!
So konnte ich der Klinik absagen, weil ich weiß: ICH SCHAFFE DAS!

Ich weiß nicht, wie lange meine Genesung dauern wird und wie schwer es wird, aber ich weiß, ich bin auf dem richtigen Weg und ich glaube an ein glückliches Leben ohne Essstörung! Ja!

Ich schaffe es, weil ich nicht aufgeben werde!

Vielen Dank Dani für dein tolles Programm!!!

Ich freue mich richtig auf das kommende Jahr 2019 und wünsche uns allen ein glückliches, freies, selbstbestimmtes und erfolgreiches neues Jahr!
Eure Diana

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Gemeinsam machen wir dich stark!

Bis bald,

deine Dani von Recoverybuddy

2 Comments on Motivationsstory – von Hilflosigkeit zur Hoffnung

  • almamarta says:
    5. Januar 2019 at 16:48

    Hi!
    Wahrscheinlich kennt ihr das:
    Neues Jahr, neuer Anlauf, neue Vorsätze. Rund um Silvester sind mein Körper und mein Kopf meistens „eins“. Sie arbeiten zusammen statt gegeneinander. „Es läuft“. Es ist tw so, als ob die Essstörung – in meinem Fall binge eating im untergewichtigen Bereich – nie wirklich vorhanden war.
    Aber heute ist Silvester schon wieder 5 Tage her. Und heute war der große Rückfall.
    Noch am Vormittag ging es mir gut. Ich fühlte mich stark. Wieder dieser Gefühl der gedanklichen Fülle, wenn der Kopf nicht mit Gedanken rund um das Essen belegt ist. Doch kurz nach dem Mittagessen, wie von einer Sekunde auf die andere, „kommt er zurück“, dieser anderer Teil von der mir, der Suchtteil. Ich bin ohnmächtig, kann nichts tun, nur zusehen. Wie fremdgesteuert stopfe ich Süßes in mich hinein. Ob ich es geniesse? Vielleicht tw. Schuld kommt auf, Trauer darüber wieder versagt zu haben…

    Wie kann es sein, dass ich mich, mein Verhalten, sich so schnell verändert? Gut, es waren nur 4 Tage, an denen ich normal gegessen habe. Aber wirklich normal, wie nach dem Plan von Daniela. Keine Einschränkungen, nach Gusto, ausreichend. und auf einmal…

    Ich fühle mich wie ein Versager, widerlich, alles schmerzt. Und ständig diese Frage: hätte ich es verhindern können? Es ging aber alles so schnell. Wie fremdgesteuert. Diese 4 Tage Freiheit. Sie waren so wunderschön…

    Was macht ihr nach Rückfällen? Wie geht ihr mit euch um? Ich schäme mich so. Ich habe so Angst, dass mein Umfeld mir ansieht, was ich „verbrochen“ habe…

    Antworten

    • Daniela Convertini says:
      6. Januar 2019 at 12:52

      Hallo liebe Alma,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Kann es sein, dass du die Kommentar-Sektion mit der Austauschgruppe verwechselst? Individuelle Problematiken sollten hier eigentlich nicht diskutiert werden… Fakt ist aber, dass Rückfälle passieren und sie müssen passieren, damit du dich und deine Verhaltensweisen kennen lernst und für die Zukunft ändern kannst. Ich für mich hatte noch monatelang Rückfälle, davon habe ich mich nicht entmutigen lassen. Sie haben mir die Trigger und Schwachpunkte aufgezeigt, an denen ich noch arbeiten musste. Daher ist ein Rückfall immer eine Lektion und eine Chance, dich mehr mit dir und deiner Gefühlswelt zu verbinden. Verteufele sie nicht, sondern lerne und schaue nach vorne. Die Abstände zwischen den Rückfällen wird immer größer, wenn du nur weiter machst und darauf kommt es an. Nobody is perfect!
      Mache weiter und wachse! Herzliche Grüße, Daniela

      Antworten

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