Schuldgefühle nach dem Essen beseitigen -5 Tipps gegen das schlechte Gewissen

  • 14. Oktober 2019

WEGE ZUR ENTWICKLUNG EINER POSITIVEN BEZIEHUNG ZUM ESSEN

Liebe Buddies, Kämpfer- und Kämpferinnen. Heute präsentiere ich auch fünf Tipps, um Schuld- und Schamgefühle nach dem Essen zu überwinden, und ein für allemal ein besseres Verhältnis zum Essen aufzubauen. Seid ihr gespannt? Dann geht’s jetzt los:

1. Mitgefühl dir selbst gegenüber

Essen ist ein großer Bestandteil unseres gesellschaftlichen Lebens. Es wäre sehr unrealistisch, all die Einladungen, Festlichkeiten, Geburtstage, Hochzeiten etc. ein Leben lang zu vermeiden, nur weil du unsicher mit dem Essen bist.
Wenn du noch zu denjenigen gehörst, die sich nach dem Essen verurteilen und permanent ein schlechtes Gewissen haben, lege dir zunächst eine liebevolle Antwort parat:

Es ist okay, dass ich nach dem Abendessen noch vor dem Fernseher gegessen habe. Morgen könnte ich mich vielleicht anderweitig entspannen, aber heute habe ich den Snack einfach noch gebraucht und sollte ihn deswegen auch genießen.

2. Diätregeln und Überzeugungen ablegen

Im Laufe der Zeit hast du viele Überzeugungen über das Essen übernommen, aber diese Überzeugungen sind nicht immer Tatsachen. Schreibe einmal nieder, welche Glaubenssätze über Nahrung, deinen Körper und Bewegung du verinnerlicht hast – wie z.B. „Pizza macht dick“ oder „weiße Kohlenhydrate sind schlecht“. Und dann LÖSE dich von all den Überzeugungen und mache deine EIGENEN ERFAHRUNGEN.

Die einzige Nahrung, die du NICHT essen solltest:

  • giftige Nahrung
  • vergammelte Nahrung
  • Nahrung, die du nicht verträgst
  • Nahrung, die du nicht magst

Wo ist dieser Glaube verwurzelt? Beruht er auf Fakten oder entspringt er der Diätindustrie und ist nur willkürlich? Begib dich auf Entdeckungsreise und prüfe deine Glaubenssätze in Zusammenarbeit mit einem Coach, Therapeuten oder Ernährungsberater.

3. Schreibe deine Werte auf (das ist Gold wert)

Wenn man wirklich gesund ist, spricht man nicht mehr darüber, was man isst.

Warum? Weil du endlich Zeit hast, deine EIGENEN Werte zu definieren und nach ihnen zu leben.
Werte sind alle Ideen, Ideale und Überzeugungen, die dir im Leben besonders wichtig sind. Hier ein paar
Beispiele für Werte:

  • Unabhängigkeit
  • Sicherheit
  • Loyalität

Deine Werte sind es, die darüber entscheiden:

  • Was du im Leben brauchst, um glücklich zu sein
  • Ob du etwas gut findest oder ablehnst
  • Was dich als Mensch ausmacht
  • Worauf du bei anderen (und bei dir selbst) besonders Wert legst
  • Wohin es im Leben für dich gehen soll
  • Welcher Beruf der richtige für dich ist
  • Wie du dein Leben derart gestaltest, dass es deinen innersten Wünschen und Bedürfnissen entspricht.

Erst aus dieser Klarheit heraus beginnst du dich so anzunehmen, wie du bist, dich zu achten, deine Herzenswünsche zu verwirklichen und ein sinnerfülltes Leben zu führen.

Was sind eigentlich deine Top 5 Werte im Leben?

Hast du darüber schon einmal nachgedacht?
Welches Gefühl stellt sich in dir ein, wenn du daran denkst, deine Werte wieder zu leben?
Was könntest du alles mit diesem neu gewonnenem Gefühl erreichen?

Dies schafft eine neue Basis, um deine Grundbedürfnisse zu stillen – ganz fernab vom Essensthema. DU ALLEIN schaffst dein Gleichgewicht. Die minimalste Aktion dahinter, ist es, dich zu fragen: was tut mir jetzt gut? JEDEN VERDAMMTEN TAG!

Aus deinen Werten heraus bilden sich nämlich auch Wünsche und Ziele:

1- Ich möchte bewirken, dass…
2- Ich bin hier, damit mehr Menschen…
3- Was ich für die Welt möchte, ist…
4- Mir ist im Leben wichtig, dass…
5- Für meine Familie möchte ich, …
6- Ich will, dass meine Kinder einmal…

Wenn du dann deine Essenswünsche in Frage stellst und sich Schuld oder Schamgefühle breit machen, rufe dir deine Werte zurück in Erinnerung. Bestell die Pizza, weil es das ist, was du willst und dein Bedürfnis stillt, dann genieße sie, auch wenn deine Freundin einen Salat bestellt.

4. Nie wieder Diät halten

Eine Diät ist nie hilfreich. Die externen Regeln sind das, was am meisten Schuldgefühle verursacht. Aus diesem Grund kann intuitives Essen ein mächtiges Werkzeug sein.

Und hier ist das 1×1 des intuitiven Essens:

1. Iss, wenn du hungrig bist.

2. Integriere alle Nahrungsmittelgruppen (Gemüse, Obst, Fette, Eiweiße, Kohlenhydrate) Hier eine Hilfestellung.

3. Genieße dein Essen. Iss von einem Teller oder aus einer Schüssel und setze dich ohne Ablenkung an einen Tisch. (Kein Fernseher, kein Handy, belanglose Zeitungen/Zeitschriften sind ok)

5. Langfristig denken

Versuche bitte, deine Perspektive zu ändern. Ein schlechtes Gewissen und innere Kritik ist das, was dich davon abhält, ein entspanntes und erfülltes Leben zu leben.

An was möchtest du dich später mal erinnern? An die Zeit, in der du brav Kalorien gezählt hast und mit nichts anderem als Essen beschäftigt warst? Oder möchtest du dich an grandiose Feiern, tolle Ausflüge und Erlebnisse erinnern?

Du hast es mal wieder GANZ ALLEIN in der Hand…

Willst du auch Erfolge feiern?

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Gemeinsam machen wir dich stark!

Bis bald,

deine Dani von Recoverybuddy


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