Tipps & Tricks bei Verdauungsbeschwerden

  • 20. August 2017

Hin und wieder muss ich über unangenehme Themen sprechen. Etwas, das alle befürchten, die von einem unregelmäßigen Essverhalten kommen und sich dazu entscheiden, wieder ausreichend und regelmäßig zu essen, sind Verdauungsprobleme.

Völlegefühl, Blähungen, Bauchkrämpfe, Verstopfung

… diese Leiden gehören zu der Genesung dazu. Vor allem zu Beginn treten die Beschwerden auf, da unsere Darmflora während der Essstörung aufgehört hat, wichtige Enzyme zu produzieren, die die Nahrung vollständig aufspalten und verwerten können. So verweilt das aufgenommene Essen viel länger im Verdauungstrakt, als normal. Bis die Enzyme wieder ausreichend und in ihrer Vielfalt vorhanden sind, kämpfen wir mit diversen Symptomen. Die Dauer ist sehr individuell und kann zwischen 2-6 oder mehr Wochen liegen. Doch wir können uns auch Abhilfe verschaffen!

Zunächst einmal ist es wichtig zu begreifen, dass ein Blähbauch nicht durch Fettgewebe entsteht. Extreme Blähungen sind nicht abnormal, doch sie enden sobald sich der Körper wieder erholt hat. Vielleicht befürchten einige auch eine Nahrungsmittel- unverträglichkeiten und suchen einen Arzt auf.

Häufig wird aus den oben genannten Gründen nicht mehr weiter ausreichend gegessen, aus Angst, dass die Beschwerden schlimmer werden, oder wiederkommen.

Dies ist natürlich nicht der richtige Weg. Die folgenden Tipps können dir dabei helfen, die Symptome zu lindern. Bitte suche auch regelmäßig einen Arzt auf, der bestätigen kann, dass alles gut verläuft. Dies nimmt dir ein wenig die Angst und hilft dir dabei, es als Teil der Genesung anzusehen. Denke daran, dass der Körper sich selbst heilen kann, wenn man ihn nur lässt. Angst und Druck würden deinen Zustand nur verschlimmern.


Ein Blähbauch ist demnach kein dicker Bauch, sondern ein heilender Bauch!

Das Gewicht auf der Waage entspricht nicht der Realität, da Mageninhalt und Darmtrakt-Inhalt zu Buche schlagen. An dieser Stelle mache ich noch einmal darauf aufmerksam, dass du die Waage am besten verbannen solltest, wenn du wirklich genesen möchtest.

Nun aber zu meinen besten Tipps & Tricks gegen Verdauungsbeschwerden.

  1. Kleine Schlucke stilles Wasser oder Säfte über den Tag verteilt trinken, am besten nicht während der Mahlzeiten, um unnötige Wassereinlagerungen zu vermeiden. Keine kohlensäurehaltigen Getränke!

  2. Versuche, 6 kleine Mahlzeiten zu essen, anstatt 3 große Mahlzeiten und Snacks.

  3. Versuche, mehr Lebensmittel mit hohem Fettgehalt zu integrieren, um weniger Masse dafür aber ausreichend Kalorien aufzunehmen. 
  4. Trage lockere Kleidung, in der du dich wohlfühlst. 
  5. Trinke vermehrt Kräutertees wie Pfefferminztee, Anis-Kümmel-Fenchel Tee, Ingwertee, aber keine abführenden Teesorten.
  6. Vermeide überschüssiges Salz und frittierte Speisen. 
  7. Leichte Spaziergänge und Yogaübungen können die Darmbewegung und somit den Stuhlgang verbessern. 
  8. Keine Abführmittel missbrauchen, denn diese verschlimmern den Zustand auf lange Sicht. Stattdessen braucht dein Darmmilieu wichtige Probiotika zum Wiederaufbau der Darmflora. Diese gibt es in Drogerien zu kaufen. 
  9. Hausmittelchen: einen halben Löffel Natron in einem halben Glas Wasser auflösen und die Mischung in einem Zug trinken. Gegen Reizdarm hilft in der Regel ein Gemisch aus Heilerde und Flohsamenschalen. Helfen die Hausmittelchen nicht, gibt es in der Apotheke die wirksamen Arzneimittel Iberogast und Buscopan rezeptfrei zu kaufen.
  10. Identifiziere jene Nahrungsmittel, die du nicht gut verträgst. Viele Menschen reagieren auf Gemüsesorten wie Blumenkohl, Gurken, Kürbis, Paprika, Kohl etc. und auf Milchprodukte oder glutenhaltige Nahrungsmittel.

Sollten die Beschwerden ohne eine Besserung andauern, konsultiere schnellstmöglich einen Arzt, damit dieser eine umfangreiche Behandlung in die Wege leiten kann!

Noch mehr Hilfe?

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Gemeinsam machen wir dich stark!

Bis bald,

deine Dani von Recoverybuddy

 

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